Fördermittel

1.Bildungurlaub

Die Wochenschulungen für LKW-Fahrer und Busfahrer sind als Bildungsurlaub in Hamburg und Schleswig-Holstein anerkannt.
Bildungsurlaub Hamburg
Link Bildungsurlaub Schleswig-Holstein:
Bildungsurlaub Schleswig-Holstein


Behörde für Schule und Berufsbildung
Amt für Weiterbildung
Referat Bildungsurlaub - W 24
Dammtorstraße 14
20354 Hamburg
Sprechzeiten:
montags, mittwochs und donnerstags
von 10.00 bis 11.00 Uhr
und dienstags
von 13.00 bis 14.00 Uhr.
Tel: (040) 42 823 - 4825
Fax: (040) 42 796 - 7080
bildungsurlaub@bsb.hamburg.de

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Bereich Arbeitsmarktförderung
Fleethörn 29-31
24103 Kiel

Telefonische Sprechzeiten:
09.00 bis 13.00 Uhr
Telefon: 0431 / 9905 - 1111



2.Bildungsprämie: Neue Förderkonditionen ab 1. Juli 2017
Größerer Einsatzbereich, keine Altersgrenze, jährliche Förderung: Dank neuer Förderkonditionen für das Bundesprogramm Bildungsprämie erhalten seit dem 1. Juli 2017 u. a. auch Kraftfahrer die Möglichkeit, Weiterbildungen nach dem BKrFQG finanziell fördern zu lassen. Bisher war dies nicht möglich, da Weiterbildungen, die der Erfüllung einer regelmäßigen, nachweislichen Fortbildungsverpflichtung dienen, von einer Förderung ausgeschlossen waren. Grundsätzlich gilt diese Regelung auch weiterhin, allerdings mit der Einschränkung, wenn gesetzlich oder durch Rechtsverordnung festgelegt ist, dass der Arbeitgeber eine entsprechende Maßnahme finanzieren muss. Dies trifft bei Weiterbildungen nach dem BKrFQG nicht zu. Dass zum Teil Tarifverträge die Finanzierung der Weiterbildung durch die Arbeitgeber festlegen, ist dabei unschädlich.
Einzelheiten der Änderungen können Sie nachfolgendem Link entnehmen:
Bildungsprämie

3.Fördermittel BAG Weiterbildung

Voraussetzungen für die Förderung von Weiterbildungen nach dem BKrFQG
Der jetzt für 2016 geöffnete Topf des BAG für den Bereich Weiterbildung sieht laut dem neuen Maßnahmenkatalog vor, dass Praxisübungen unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

Welche Voraussetzungen für anteilige Förderung von Weiterbildungen nach dem BKrFQG erfüllt sein müssen, hat das BAG aktuell wie folgt beantwortet:

Unter Kategorie 6 des Maßnahmenkatalogs Weiterbildung 2016 werden praktische Fahrertrainings zu Fahrsicherheit und wirtschaftlichem Fahren nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) und Berufskraftfahrer-Qualifikationsverordnung (BKrFQV) gefördert, da die BKrFQV die Übung auf einem besonderen Gelände im Rahmen eines Fahrertrainings oder in einem leistungsfähigen Simulator lediglich als Option vorsieht und daher nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Als zuwendungsfähige Kosten werden in Höhe von pauschal 50 Prozent anerkannt die Kosten für:
a) praktische Übungen auf einem besonderen Gelände im Rahmen eines Fahrertrainings oder in einem leistungsfähigen Simulator nach § 5 BKrFQG in Verbindung mit § 4 Absatz 2 Satz 2 BKrFQV sowie
b) praktische Fahrertrainings im öffentlichen Verkehrsraum zum wirtschaftlichen Fahren.
Diese 50%-Pauschale soll die Mehrkosten einer Weiterbildung nach dem BKrFQG abdecken, die auf den praktischen Anteil entfallen.

Die Förderhöhe beträgt bei kleinen Unternehmen bis zu 70 %, bei mittleren Unternehmen bis zu 60 % und bei anderen Antragstellern bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Eine Förderung der obligatorischen Kosten für die Berufskraftfahrerqualifikation (Theorie) erfolgt weiterhin nicht.

Grundsätzliche Voraussetzung für eine Förderfähigkeit entsprechender Maßnahmen ist die Erfüllung der Vorgaben von BKrFQG, BKrFQV sowie der Förderrichtlinie Weiterbildung.

Darüber hinaus ist der im Zuwendungsverfahren geltende Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, an den auch das Bundesamt für Güterverkehr als Bewilligungsbehörde gebunden ist, zu wahren.

Die Durchführung der Maßnahmen unter Kategorie 6 des Maßnahmenkataloges – sowohl interner als auch externer Natur – obliegt den anerkannten Ausbildungs-stätten gemäß § 7 BKrFQG.

Ausbilder im praktischen Teil müssen eine Berufserfahrung als Berufskraftfahrer, als Fachkraft im Fahrbetrieb, als Kraftverkehrsmeister oder eine entsprechende Fahrerfahrung, insbesondere als Fahrlehrer für die Klassen C oder D nachweisen.

Für den praktischen Teil der Maßnahmen ist der nach Landesrecht zuständigen Behörde für die Anerkennung und Überwachung von Ausbildungsstätten ein Tagesplan vorzulegen, aus dem die Dauer der praktischen Übungen hervorgeht.

Während der Weiterbildung dürfen keine arbeitsvertraglich geschuldeten Leistungen (z. B. Be- und Entladen des LKW) durchgeführt werden, damit die Weiterbildung einen Lernerfolg generiert und im Sinne der Förderrichtlinie als förderfähig angesehen werden kann.

Es ist sicherzustellen, dass auf Anforderung dem Bundesamt Unterlagen vorgelegt werden können, aus denen sich ergibt, dass es sich um eine Weiterbildung mit praktischem Anteil handelt.

Im Übrigen gelten die allgemeinen Anforderungen an die Vorlage von Verwendungsnachweisen gemäß Nr. 7 der Förderrichtlinie Weiterbildung.

Bundesamt für Güterverkehr(BAG)
 Bundesamt für Güterverkehr(BAG)


4.Weiterbildungsbonus.
Eine individuelle Förderung könnte möglich sein.Hierzu bitte den Weiterbildungsbonus kontaktieren.

zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH
Wendenstraße 493 | 20537 Hamburg

Telefon: 040 / 211 12 - 531
Telefax: 040 / 211 12 - 111

Weiterbildungsbonus